Viel positive Bewegung im Bereich Kommerz
Als Christian Künzli im Dezember 2024 die Kommerz-Leitung beim GC Frauenfussball übernahm, war schnell klar: Es braucht Struktur, klare Abläufe und neue Ideen mit Mut zur Veränderung. „Leidenschaftlich, emotional, dynamisch, teils chaotisch“, fasst er die vergangenen Monate zusammen. Und ergänzt: «Aber mit grossem Zukunfts-Potential».
Im Bereich Kommerz, den Künzli direkt verantwortet, hat sich viel bewegt. Ein neuer Fanshop, modernes Ticketing, klare Kommunikationswege im neuen digitalen Erscheinungsbild und spürbar mehr Reichweite auf den digitalen Kanälen zeigen Wirkung. „Wir haben gezielte Kampagnen gefahren, um die Awareness für den GC Frauenfussball zu stärken. Dazu kommt, dass wir mit diversen neuen Sponsoren in die Saison starten. Ohne Sponsoren, Gönner und Fans wäre das alles nicht möglich. Da möchte ich im Namen vom ganzen GC Frauenfussball ALLEN Supportern ein grosses DANKE sagen.“
Doch auch mit einer starken Basis bleibt klar: Der Club ist auf Unterstützung angewiesen. „Wir brauchen weiterhin Firmen, private Sponsoren oder Gönner, die an den GC Frauenfussball glauben. Nur mit diesen Unterstützungen können wir unsere Ziele erreichen und nachhaltig wachsen.“
Grosse Fortschritte auf diversen Ebenen
Neben den Erfolgen gab es auch Herausforderungen. Interne Abläufe mussten neu geordnet, Zuständigkeiten klar definiert und Prioritäten gesetzt werden. „Die Struktur ist jetzt stabiler, die Abläufe klarer und die Zusammenarbeit effizienter. Das ist ein grosser Schritt nach vorne.“
Einen wichtigen Anteil am Fortschritt haben auch die Verantwortlichen im sportlichen Bereich. Mit Sportchef Theo Karapetsas für das Fanionteam und Pascal Troentlé für den Nachwuchs hat der Club zwei starke Persönlichkeiten, die den GC Frauenfussball prägen. „Beide leisten sehr wichtige und wertvolle Arbeit. Sie stehen für Professionalität, klare Visionen und schaffen es, zusammen mit den TrainerInnen, Spielerinnen individuell wie auch im Kollektiv weiterzubringen“, so Künzli.
«Wir wollen in der Schweiz ein Vorbildclub sein»
Ganz klar: Die Richtung bleibt langfristig: „Wir wollen für den Frauenfussball in der Schweiz ein Vorbild sein. Unser Ziel ist, dass man landesweit auf uns zeigt – nicht, weil wir laut sind, sondern weil wir es richtig machen. GC Frauenfussball soll DIE Adresse für Mädchen und Frauen im Schweizer Fussball werden.“
Zum Schluss bleibt noch ein persönlicher Wunsch des CEOs: „Ich möchte, dass wir gemeinsam etwas aufbauen, das nachhaltig Bestand hat – für unsere Spielerinnen, für den Verein, die Fans sowie Sponsoren und vor allem für den Frauenfussball in der ganzen Schweiz.“
